Gemeindebrief


GEMEINDEBRIEF

November Dezember 2019

... aber sie haben über ihn triumphiert, weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hat und weil sie sich ohne Rücksicht auf ihr Leben zur Botschaft von Jesus bekannten, bereit, dafür sogar in den Tod zu gehen.

Offenbarung 12,11

Angedacht...

Statt die Zusage Gottes in Frage zu stellen, wie es der Unglaube tun würde, ehrte er Gott, indem er ihm vertraute, und wurde dadurch in seinem Glauben gestärkt. Er war fest davon überzeugt, dass Gott die Macht hat, das, was er zugesagt hat, auch zu tun.

Römer 4,20-21

Wir lesen oft von Männern und Frauen Gottes, die in ihrem Leben wunderbare Glaubenserfahrungen hatten, weil sie Gott, ihrem Schöpfer, vertrauten. Oft konnten sie Gottes Eingreifen, seine Hilfe und seine Heilungen in übernatürlicher Form sehen und erleben. Nicht, weil sie auf irgendeine Weise „besonders heilige“ Menschen waren, doch sie hatten etwas, was den Himmel in Bewegung setzte. Ich persönlich glaube, dass diese Menschen zwei wichtige Dinge in ihrem Leben gelernt hatten. Zum einen lernten sie, die Stimme des unsichtbaren Gottes von allen anderen Stimmen zu unterscheiden. Zum anderen lernten sie, den Zweifel und den Unglauben zu stoppen und zu verbannen – egal, in welcher Form sie ihrem Leben auftauchten.

Dem unerschütterlichen Glauben an den allmächtigen Gott geht immer ein Kampf voraus, der in unseren Gedanken und Herzen stattfindet. Das beste Mittel diesen zu gewinnen ist, dem Wort des lebendigen Gottes kindlich zu vertrauen. In der heutigen postmodernen und sich schnell veränderten Zeit ist man schnell dazu geneigt, nur das zu glauben, was man hören und sehen kann. Schnell ist man bereit zu glauben, dass nur diese Dinge die ganze Wahrheit sein können. Es scheint, dass die Tatsache, nur ein Wort oder eine Verheißung der Bibel zu haben, den Glauben an den lebendigen Gott nicht gerade einfacher macht. Diese Worte wurden schließlich vor mehr als 2.000 Jahren ausgesprochen und von einfachen Menschen niedergeschrieben, nicht wahr?

Aber genau an diesem Punkt wird dieses Wort der Bibel zu einem starken Fundament unseres Glaubenslebens. Dieses Wort hat sich in all den vergangenen Jahrhunderten mehr als bewährt und bestätigt. Immer dann, wenn wir seinem Wort vertrauen, ehren wir Gott, den Vater. Das Wort der Bibel ist durch das Leben, das Sterben und die Auferstehung seines Sohnes, Jesus Christus, glaubhaft gemacht worden. Gebrauche das Wort ganz persönlich und praktisch in deinem Leben. Es funktioniert nur dann, wenn wir es im Glauben, kindlich und ohne Zweifel anwenden. Ich bin sehr davon überzeugt, dass Gott sein Wort deinem Glauben gegenüber (auch wenn er noch so klein sein mag) halten wird. Er hat es in meinem Leben schon oft bewiesen. Bist auch du bereit, ihm zu glauben?

Paul Rotfuss

Zeugnisse

In unserem Gemeindebrief erzählen immer wieder Glaubensgeschwister, wie sie Gott in ihrem Leben erlebt haben. Diese Berichte sind auf der Seite Zeugnisse zu finden.

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