Andrea Schleh


ZEUGNIS

Von Andrea Schleh

Mein Name ist Andrea Schleh. Ich bin in einer nichtchristlichen Familie aufgewachsen. Meine leibliche Mutter habe ich nie kennengelernt, da meine Eltern sich scheiden ließen, als ich noch klein war. Zu meiner Stiefmutter hatte ich kein gutes Verhältnis, da ich für sie nur eine Belastung war. Aus diesem Grund schlug sie mich oft. Gott sei Dank hatte ich eine gute Freundin, mit der ich oft im Gottesdienst und in der Jungschar war, wo ich auch Jesus kennenlernte.

Als ich dann meinen Mann Walter geheiratet habe und unsere Kinder bekam, war ich als Hausfrau und Mutter tätig und ging wöchentlich zum Frauenfrühstück und auch jährlich zu einer christlichen Frauenfreizeit am Forggensee vom Brüderbund. An diesen Orten tankte ich wieder Kraft. Doch dann erkrankte unser Sohn an einer sehr schwerer Krankheit, wodurch sich unser Leben veränderte. Es war eine sehr schwere Zeit für uns, aber das hat uns als Ehepaar noch enger zusammengeschweißt. Das Beten hat mir in dieser schweren Zeit sehr geholfen. Mit Jesus überstanden wir die beschwerliche Zeit.

Eines Tages hat mich eine gute Freundin zum Frauenfrühstück nach Kälberbronn mitgenommen, hier lernte ich die liebe Frauen kennen, wodurch ich in den Kontakt mit der Agape kam.

Letztes Jahr war ich mit einer Reisegruppe, in der auch einige Mitglieder der Agape-Gemeine dabei waren, in Israel. Ich lernte das heilige Land kennen und lieben. Es bewegte mich, die Stätte von Jesus zu bereisen, sodass ich mich entschied, mich im Jordan taufen zu lassen. Letztes Jahr kam auch mein Mann zum Glauben. Ich bete, dass auch meine Kinder den Weg zu Gott finden.

Gottes Wege sind unergründlich. Mit dem Spruch auch Johannes 14,6 möchte ich schließen:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Johannes 14, 6

In Liebe

Andrea Schleh

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